10 Social Media Tipps, die dir beim Studium helfen von Teresa Hammerl
am 8. Januar 2014
ungefähr 4 Minuten
Themen: Social Media , Studierende , Studium , Tipps und Tricks , Willkommen im neuen #univie Semester!

10 Social Media Tipps, die dir beim Studium helfen

Wohnort: Internet – Wer da zuhause ist, hat einen Vorteil, denn dieses Zuhause kann man immer mitnehmen. In der Hosen- oder Rocktasche. Freundschaften und tolle Erlebnisse, die Situationen retten und von Herzen kommen, inklusive.

Wie das Internet auch zu deiner Komfort- und Flauschzone wird, sei mit folgenden zehn Punkten erklärt:

  1. Suche dir Facebookstickertoleranzgruppen, die eine Konversation nicht sofort verlassen, wenn man inflationär Sticker schickt und damit die tiefsten Emotionen ausdrücken möchte. Wahre Stickertoleranzräume ertragen alles, auch, wenn einmal ein ganzes Set durchgeschickt werden muss. So überstehst du Seminararbeitstiefpunkte und blickst der Prüfungsangst, von Sticker zu Sticker, immer furchtloser entgegen.
  2. Verwende Snapchat. Ja, schon wieder so eine neue App, ein soziales Netzwerk – das eigentlich gar keines ist. Aber: Echte Snapchatfreundschaften sind tiefe Freundschaften, denn man lässt den anderen am eigenen Leben teilhaben und teilt wichtige Sekunden in Video- oder Fotoform. Vom Katzen streicheln, übers Einkaufen, bis hin zur Weihnachtsfeier, dem Besprechungstermin und dem auf den Boden starren, ist da alles möglich. Wichtig auch: All das Gezeigte löscht sich nach dem Anschauen automatisch.
  3. Wähle einen Hashtag aus, der dir über schwierige Situationen hilft und jedes schlechte Ereignis zu einem Event macht, das du zu deinem Vorteil nutzen kannst. Für mich ist das #hassteresa, wird dieser Hashtag eingesetzt wissen außerdem gleich alle: Hier ist was nicht in Ordnung, hier muss man vorsichtig bei der Kontaktaufnahme sein. Zusätzlich, quasi als Bonus, wäre auch die Wahl eines Hashtags von Vorteil, der anderen mitteilt, dass du dich über etwas sehr aufregst, ohne aber ausfällig werden zu müssen. Hier wären etwa #oida oder #heast mögliche Vorschläge. Diese Hashtags sollten allerdings hauptsächlich in privaten Unterhaltungen verwendet werden.
  4. Nutze Facebookgruppen. Klar, Facebookgruppen mit Studierenden einer Studienrichtung sind praktisch, wenn es darum geht, etwas bei einer Vorlesung verpasst zu haben, denn man kann dort andere Mitstudierende um Mitschriften bitten, sich organisieren oder auch Projekte ausarbeiten. Aber ganz ehrlich: Facebookgruppen können noch mehr. Suche dir ein lustiges Thema, das du ernst nehmen musst und schaffe dir eine Themengruppe. Tweets, die du nicht auf Twitter posten möchtest? Oder dein tägliches Unioutfit? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur: Es soll dazu beitragen, eine Gruppe, die sich aus dem Hörsaal kennt, auch außerhalb näher zusammenzubringen und gute Facebookgruppen verbinden. Sie schweißen zusammen.
  5. Verpasse nie ein neues Stickerset auf Facebook. „Hab ich noch nicht geladen“, gilt nicht.
  6. Vergiss nicht deine LinkedIn und XING Profile zu pflegen. Man weiß ja nie, ob man mit dem dort erlebten nicht mal ein Buch schreiben könnte. Mit manchen Anfragen ginge das nämlich ganz einfach. Und wenn du schon dabei bist: Auch gleich die Google+ App öffnen, vielleicht passiert da ja auch gerade etwas Spannendes.
  7. Sei mobil. Tablet und Smartphone sind die Zukunft. Desktop war gestern. Ist einfach so. Aus Gründen.
  8. Verstell dich nicht. Wenn du auf Sozialmedien aktiv bist, sei du selbst. Wenn du besonders witzig, seriös, interessant oder spannend sein möchtest, es aber nicht bist, dann lass es. So wie man ist, so ist man und jede Form von Verstellen wird durchschaut, weil man es am Tonfall merkt und auch zwischen den Zeilen lesen kann. Immer.
  9. Hashtags. Nutze sie klug und sparsam. Nein, du willst nicht fünf Likes mehr und dafür mal eben 35 Hashtags unter ein Foto auf Instagram posten. Nein, das willst du nicht. Wirklich nicht. Gerne kannst du es aber mit dem Ratschlag beim dritten Punkt verbinden. Und nicht vergessen: Für Fernsehereignisse, wie dem sonntäglichen #Tatort, kannst du nicht nur auf Twitter, sondern ebenso auf Facebook einen Hashtag nutzen. Aber diesen Post dann auch auf Public setzen, sonst sieht es ja wieder keiner und dann wird das nie etwas, mit dem Netzwerken.
  10. Online Reputation. Im Internet aktiv zu sein, muss gar keine negativen Auswirkungen haben. Wenn du schon früh damit anfängst zu zeigen, was du so machst und was du so kannst (Programmieren? Übersetzen? Du kennst dich hervorragend mit Shakespeare aus? Du kannst super mit stummen Karten umgehen?), dann werden auch Menschen auf dich aufmerksam werden. Sich online ein Netzwerk aufzubauen ist möglich und geht auch gut neben dem Studium. Damit das mit dem Berufseinstieg dann nach dem Studium auch gleich besser klappt und mehr Spaß macht. Und nicht vergessen: Auch im Internet ist es das echte Leben, mit echten Menschen. Also verhalte dich dementsprechend respektvoll.

 


Teresa Hammerl

bloggt unter http://colazionearoma.com
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