Auf den Spuren der Königin von Saba

Über ein Semester lang haben sich die 32 Studierenden und Lehrenden der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Wien auf eine Exkursion nach Äthiopien vorbereitet. Am 26. Jänner schließlich ging es endlich los. Ins Land des Löwen von Juda und der Königin von Saba. Wir haben die schönsten Bilder und Eindrücke für euch gesammelt!

Ausgangspunkt der 14-tägigen Exkursion war die Hauptstadt Äthiopiens, Addis Abeba. Sommerliche Temperaturen begleiteten die TeilnehmerInnen quer durch ein anspruchsvolles Besuchsprogramm, das auf der höchsten Erhebung im Norden, dem Entoto (ca. 3000 m) startete.

Weitere Stationen in Addis Abeba führten durch die reiche Geschichte der Äthiopisch-Katholischen Kirche, boten Auseinandersetzung mit einem ambitionierten Bildungsprogramm des Landes, welches unter Armut und Analphabetismus (65%) leidet, und endeten mit einem Besuch bei „Lucy“. Sie ist eine unserer ältesten Vorfahren, ihr Skelett befindet sich im äthiopischen Nationalmuseum.

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Bereits am nächsten Tag ging es nach Lalibela, dem nächsten Höhepunkt der Tour. Dort befinden sich die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Felsenkirchen, gelegen auf einer Seehöhe von knapp 2800 Meter.

Das abessinische Hochland ist ein trockenes Hochland, durchzogen von Gräben und mittelhohen Bergkuppen, an deren Hängen die bäuerlichen EinwohnerInnen Vieh hüten und das Land bewirtschaften.

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Weiter ging es in die alte Hauptstadt Aksum, wo man den berühmten Stelenpark besichtigte und unter anderem auch einen Blick auf das Bad der Königin von Saba werfen durfte. Stelen – monolithische Grabsteine – sind eine Besonderheit des Königreichs von Aksum, eines der ältesten christlichen Reiche der Welt (um 340 n. Chr.).

Mit Kleinbussen kämpfte man sich schließlich durch ins Hinterland von Gondar. Im Simien Nationalpark, einem UNESCO Weltnaturerbe, hatte man Gelegenheit, die heimische Flora und Fauna zu bewundern.

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Über die Stadt Gondar fuhr man schließlich nach Bahir Dar am Tanasee. Fast einen ganzen Tag brachte man auf dem See zu, dem größten Äthiopiens, er ist in etwa neunmal so groß wie der Bodensee. Im See befinden sich Inseln, die, sofern sie bewohnbar sind, von Klöstern und Eremitagen besiedelt sind.

Die Erkundungen rund um Bahir Dar umfassten auch eine Wanderung zu den Blauer Nil Wasserfällen. Mit einer Höhe von 45 Metern sind sie auch in der Trockenzeit ein beeindruckender Anblick.

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Zum Abschluss hieß es dann noch eine 14-stündige Gewaltfahrt zurück nach Addis Abeba zu bewältigen. Trotz schlechter Straßenverhältnisse kam die Reisegesellschaft wieder gesund und munter am Ausgangspunkt ihrer Reise an.

Die Strapazen der TeilnehmerInnen, ebenso wie viele beeindruckende Begegnungen und Erlebnisse, wurden in der österreichischen Botschaft mit Mohntorte und äthiopischem Kaffee nach Wiener Art würdig belohnt.

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Wer noch tiefer in die spannenden Erlebnisse der ExkursionsteilnehmerInnen eintauchen möchte, dem sei der Blog der Truppe wärmstens empfohlen!



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