Erlebnisse aus dem neu aufgestellten EC Naturwissenschaftliches Denken am 4. Juli 2016
ungefähr 6 Minuten
Themen: Erweiterungscurriculum , Naturwissenschaften , Naturwissenschaftliches Denken , Studierende

Erlebnisse aus dem neu aufgestellten EC Naturwissenschaftliches Denken

Allen Studierenden sind die Erweiterungscurricula (EC) zugänglich. Eines davon ist das EC Naturwissenschaftliches Denken. Es soll den Studierenden aus anderen Disziplinen einen Einblick in und Verständnis für grundlegende Gebiete der Naturwissenschaften bieten. Erstmals im vergangenen Studienjahr wurde es in einem Semester durchgeführt, ein Anlass für den Koordinator, Viktor Gröger, sich unter den aktuellen AbsolventInnen umzuhören.

Vorweg: auch ohne einschlägige Vorkenntnisse sind Methoden, Forschungsbetrieb und ausgewählte Themen der Naturwissenschaften gut zugänglich, Wahlmöglichkeiten und kleinere praktische Teile sind enthalten. Es wird mit 15 ECTS-Punkten vollständig im Wintersemester, Montag und Dienstag nach 16 Uhr angeboten.

Vorbesprechung: 3.10.2016 15:30 Christian-Doppler-Hörsaal, 3.Stock, Strudlhofgasse 4.

Erfahrungsberichte ehemaliger TeilnehmerInnen

Irene Russmann
Irene Russmann

„Ich bin von dem EC Naturwissenschaftliches Denken begeistert. Diese Lehrveranstaltungen eignen sich ideal, um einen genaueren Einblick in die Biologie und Physik zu bekommen unabhängig von den jeweiligen Vorkenntnissen. Die Vorträge sind interessant aufbereitet und abwechslungsreich. Praktische Übungen ermöglichten es mir, Dinge selbst auszuprobieren, auch freiwillige Exkursionen standen zur Verfügung. Durch die geringe Teilnehmeranzahl und Gruppenarbeiten entstand eine angenehme Atmosphäre. Ich kann dieses EC nur empfehlen.“

Christoph Dietz
Christoph Dietz

 

„Für mich war die Änderung auf ein einsemestriges EC sehr vorteilhaft, da es sich so viel besser in mein Hauptstudium Geschichte integrieren ließ. Die Untergliederung der drei nacheinander abgehaltenen Lehrveranstaltungen in Vorlesungs- und Seminarteil bietet anfangs einen für alle verständlichen Einstieg in die Thematik und diese wird anschließend noch vertieft. Durch die Gruppenarbeiten kommt man mit Studierenden aus verschiedenen Studienrichtungen ins Gespräch und dabei fließen ganz unterschiedliche Auffassungen von Naturwissenschaft mit ein. Interessante Vortragende geben Einblick in ihr jeweiliges Spezialgebiet und motivieren dazu, sich auch nach dem EC näher mit den Themen zu beschäftigen. Insgesamt eine überaus positive Erfahrung!“

 

Quelle: Reinhold Bertlmann
Quelle: Reinhold Bertlmann

 

„Gestatten, Schrödingers Katze. Solange meine Box zu ist und niemand hineinsieht, bin ich weder tot noch lebendig, das eine oder das andere werde ich erst beim Öffnen, total absurd! Spaßig für mich, dass ich darüber zum Nachdenken anrege, wann eine Übertragung von Eigenschaften von Teilchen mit kleinen Energien auf Systeme aus vielen Teilchen gelingt.“

 

 

Ich war von dem EC wirklich hellauf begeistert! Für mich als Studentin der Kultur-und Sozialanthropologie war die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Denkweisen vor allem erkenntnistheoretisch unheimlich spannend und aufschlussreich! Nebenbei hatte ich aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht in der Schule leider so wenig mitgenommen, dass ich es sehr genossen habe, meine Allgemeinbildung mit Grundwissen aufzubessern. Was mich wirklich beeindruckt hat, war das Engagement und die Begeisterung jeder/s einzelnen Vortragenden. Ich bin wirklich dankbar, dass die Lehrenden alle aus Überzeugung und Freude an der Sache diese Lehrveranstaltungen für zum Teil doch recht wenige Studierende so lebendig gestalten. (Anahita Neghabat)

Das EC war ein sehr guter Einblick für Studenten, die sich schon immer für die Naturwissenschaften interessiert haben. Es war spannend, interessant und sehr lehrreich. Wenn man sich intensiv mit dem Universum befasst, kommen einem die eigenen Probleme eher klein vor. Ich hätte am liebsten noch mehr Praktikumsstunden gehabt , vermute aber, dass man da schon den Rahmen des Möglichen ausgeschöpft hat. (Isaak Ghakhar)

 

Mir hat das EC Naturwissenschaftliches Denken sehr gut gefallen. Im einzelne, dass verschiedenste Bereiche der Naturwissenschaften vorgestellt werden, so dass jeder/jede einen Teilbereich finden wird, für den er/sie sich besonders begeistern kann. Zudem hat man während des ECs auch noch mehrmals die Möglichkeiten, zwischen LV mit verschiedenen Thematiken zu wählen, so beispielsweise zwischen Physikorientierung Block und Biologieorienteirung. Außerdem habe ich positiv erlebt, dass das EC für jeden geeignet ist, und man sich keine Sorgen machen muss mit zu viel Mathematik oder Ähnlichem konfrontiert zu werden. Alle Vortragenden sind sich darüber bewusst, dass die Studierenden aus den verschiedensten Disziplinen kommen und vermitteln die Thematiken sehr anschaulich und geben sich viel Mühe, interessante Inhalte und die Faszination für ihren Fachbereich u vermitteln. Bei manchen Themen der Ringvorlesungen hätte ich mir zusätzlich zu den Folien noch ein Skriptum gewünscht, damit man Stoff besser nachholen kann, wenn man eine Vorlesung versäumt hat. (Fabian Renz)

Natalie Zier
Natalie Zier

 

„Ich habe zwar leider aus beruflichen Gründen nicht die Gelegenheit gehabt, das EC zu vollenden, war aber dennoch von Inhalt und Aufbau sehr angetan! Solche Lehrveranstaltungen fehlen leider in der Archäologie vollkommen, obwohl meiner Meinung nach ein gewisses naturwissenschaftliches Grundwissen absolut unabdingbar wäre. Trotz leider geringem Vorwissen hatte ich keine Probleme, der Lehrveranstaltung zu folgen.“

 

Christopher Fabbro
Christopher Fabbro

„Dieses EC ist eine hervorragende Idee und für Studierende der Geisteswissenschaften eine der wenigen wertvollen Gelegenheiten darstellt, sich mit Naturwissenschaft zu beschäftigen. Ich ha be es deshalb sehr geschätzt, weil Insbesondere in meinem Studium, der Archäologie, die Naturwissenschaften ja nicht wegzudenken sind, umso wichtiger ist Grundlagenwissen und allgemeine Orientierung. Der Aufbau des ECs hat mir auch sehr zugesagt. Auch für komplette Anfänger wird die Materie absolut verständlich dargestellt. Außerdem sind die Lehrveranstaltungen so gesetzt, dass es möglichst wenig zeitliche Überschneidungen mit dem Hauptstudium gibt. Besonders lobend zu erwähnen sind die zahlreichen Versuche in den Übungen – gewiss hat man ansonsten kaum einmal die Gelegenheit, sich mit einer Wärmebildkamera zu beschäftigen! Auch das Lehrpersonal überzeugt, ist es doch besonders bemüht wirklich jedem Studenten das Wissen näher zu bringen und geht auf alle Fragen der Studierenden ein! Es ist – von den von mir besuchten Erweiterungscurricula – das Spannendste und Interessante!“

Erlebnisse des Koordinators

Viktor Gröger, Koordinator
Viktor Gröger, Koordinator

Ich hatte mir vorgenommen, das EC studierbarer zu machen und erstmalig im WS 2015 auf ein Semester zu konzentrieren, um so seinen Fortbestand zu sichern. Dazu war viel Überzeugungsarbeit aber auch einiges Organisatorisches nötig. Die Abhaltung meines Vorlesungsteils hat mir Freude gemacht, mein schönstes Erlebnis hatte ich aber noch davor, als ich erfuhr, dass die Anzahl der Anmeldungen im EC deutlich gestiegen war. Wir haben noch immer so wenige Studierende, dass wir ein persönlicheres Klima aufbauen können und könnten jedenfalls noch mehr brauchen, aber immerhin ist die Anzahl der Abschlüsse pro Studienjahr auf das Dreifache angestiegen.

Das EC Naturwissenschaftliches Denken bietet interessierten Studierenden (auch ohne einschlägige Vorkenntnisse!) Verständnis für Methode, Forschungsbetrieb und ausgewählte Themen verschiedener Naturwissenschaften. Es wird mit 15 ECTS-Punkten vollständig im Wintersemester, Montag und Dienstag nach 16 Uhr angeboten und enthält auch Wahlmöglichkeiten und kleinere praktische Teile zur Vertiefung.

Weitere Informationen:

Vorbesprechung am 3.10.2016, 15:30 Uhr, Christian-Doppler-HS, 3.Stock, Strudlhofgasse 4, 1090 Wien.

Registrierung im EC ab Juli auf U:SPACE, Anmeldungen zu den Lehrveranstaltungen erst nach der Vorbesprechung ebenfalls via U:SPACE.



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