Fotowettbewerb | DoktorandInnen stellen ihre Forschung in einem Bild vor am 13. Mai 2016
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Themen: Fotowettbewerb

Fotowettbewerb | DoktorandInnen stellen ihre Forschung in einem Bild vor

Update Fotowettbewerb 2017:

Wir starten in die dritte Runde des Fotowettbewerbs „Meine Forschung in einem Bild“! Lest hier, warum es sich für euch auszahlt mitzumachen. Alle Infos zur Teilnahme findet ihr hier:

Die Vermittlung der eigenen Forschung an die breite, oftmals fachfremde Öffentlichkeit wird international immer wichtiger. Um die wissenschaftliche Arbeit der NachwuchswissenschafterInnen der Universität Wien bekannter und auch breitenwirksamer zu präsentieren, findet der Fotowettbewerb „Meine Forschung in einem Bild“ heuer bereits zum dritten Mal statt.

Hierfür lädt das DoktorandInnenzentrum auch dieses Jahr wieder DoktorandInnen und PostDocs der Universität Wien ein, ihre Forschung in/auf/durch eine/m Bild darzustellen. Neben der Möglichkeit die eigene Forschung auf kreative Weise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, winken zudem Preisgelder für die besten drei Einreichungen

Allison O`Reilly & Bianca Lindorfer (Forschungsservice und Nachwuchsförderung):

Mit diesem Blog-Beitrag wollen wir auf den diesjährigen Fotowettbewerb Meine Forschung in einem Bild  aufmerksam machen und DoktorandInnen und PostDocs der Universität Wien einladen, uns ein Bild von ihrer Forschung zu schicken! Im DoktorandInnenzentrum kommen wir täglich mit NachwuchswissenschafterInnen ins Gespräch, die voll Begeisterung von und über ihre Forschungsprojekte erzählen. Ihre Forschungsthemen sind so bunt und vielfältig wie das Fächerspektrum der Universität selbst und das macht die Arbeit mit ihnen auch so spannend.

Die wichtigsten Infos:

Wer: DoktorandInnen und PostDocs der Universität Wien

Deadline: Einreichung bis 24. April 2017

Preise: 1. Platz € 400, 2. Platz € 200, 3. Platz € 100

Rückblick 2015 – 2016: Warum Forschung in einem Bild?

Die Idee für den Fotowettbewerb basiert auf einem ähnlichen Wettbewerb, den ich (Allison) während eines Staff-Exchange Aufenthaltes 2014 an der Cardiff University erlebte. Ich kann mich erinnern, wie fasziniert und begeistert ich davon war, wie kreativ die Forschung dargestellt wurde, vor allem auch in den Wissenschaften in denen Bildmaterial nicht automatisch zur Verfügung steht. Bei vielen Bildern musste ich gleich nachlesen was es mit dem Bild auf sich hat – was passiert da? Und schon war man mittendrin in den Forschungsfragen. Dieser kreative Zugang, die eigene Forschung einer fachfremden Öffentlichkeit zu vermitteln hat mir sehr gut gefallen. Zurück in Wien wollte ich so etwas Ähnliches auch für unsere DoktorandInnen organisieren. Das bevorstehende Jubiläumsjahr 2015 bot einen guten Anlass dazu.

Fotowettbewerb 2015: der Pilotversuch

Zunächst waren wir gespannt, wie viele WissenschafterInnen sich überhaupt am Fotowettbewerb beteiligen würden. Die Forschung an einer Dissertation ist schon aufwendig genug, dazu kommen Konferenzpräsentationen, Seminare, Workshops soll man dann auch noch besuchen. Da kommt schon einiges zusammen. Wir waren deshalb sehr positiv überrascht, dass wir über 30 Einreichungen hatten.

Mit dem Fotowettbewerb wollten wir möglichst viele Personen erreichen. Dazu (und auch um uns den Auswahlprozess zu erleichtern, denn wie hätten wir bei den tollen Einsendungen je entscheiden können) wurden die Bilder auf die Facebook Seite der Universität Wien gestellt und zur Abstimmung freigegeben. Dabei erzielten wir unglaubliche 53 000 Bildbetrachtungen! Für die finale Entscheidung baten wir eine Jury die drei Siegerfotos auszuwählen. Die Jury bestand aus Franz Kerschbaum, Professor am Institut für Astrophysik und selber ein leidenschaftlicher Fotograf, der seine Facebook Freunde immer wieder mit genialen Fotos begeistert, Monika Meister, Professorin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, der Politikwissenschafterin Petra Bernhard, die sich in ihrer Dissertation mit der Macht von Bildern auseinandersetzte und Bernadette Ralser von der Öffentlichkeitsarbeit der Universität Wien. An dieser Stelle möchten wir uns auch sehr herzlich bei den Jurymitgliedern für ihre Mithilfe bedanken. Obwohl sie alle viel zu tun haben, haben sie sofort zugesagt und uns bei der Initiative unterstützt.

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Der erste Platz ging an Alexandru Munteanu vom Department für Kognitionsbiologie mit seinem Bild Call of Loneliness

 

 

 

 

 

Für sein Bild Die Gruftbestattungen von St. Michael zu Wien im 18. Jahrhundert erhielt der Historiker Oskar Tersch den zweiten Platz

 

 

 

 

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Der dritte Platz ging an Alessandra Polo von den Max F. Perutz Laboratories für ihr Bild New Moon Dance

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen des Dies Academicus fand dann die feierlicher Preisverleihung statt.

Preisverleihung 2015
Preisverleihung 2015

Fotowettbewerb 2016

Aufgrund der positiven Rückmeldungen, der Breitenwirkung und der hohen Qualität aller Einsendungen haben wir uns entschlossen, den Fotowettbewerb auch heuer wieder auszuschreiben. Bilder können noch bis zum 23. Mai eingeschickt werden. Ein Abstract von bis zu 200 Wörtern kann mitgeschickt werden, um das Forschungsprojekt und die Verbindung zum eingereichten Bild zu erläutern. Wir freuen uns auf spannende, ästhetisch schöne Bilder mit hohem Informationsgehalt, die innovativ das Forschungsgebiet darstellen.

Dossier „Meine Forschung“

Wem bildliche Darstellungen nicht so liegen und trotzdem die eigene Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte, hat im Dossier Meine Forschung dazu die Möglichkeit.

Bereits 2012 entstand die Idee, DoktorandInnen und ihre Forschung innerhalb der Universität stärker sichtbar zu machen auch um die Vielfalt der Forschungsthemen, die von DoktorandInnen bearbeitet wird, aufzuzeigen. In Zusammenarbeit mit den Kolleginnen der Online-Zeitung der Universität Wien wurde im Sommersemester 2012 das Dossier „Meine Forschung“ ins Leben gerufen. Was als Pilotversuch begann, etablierte sich rasch als fortlaufende Initiative. Die ersten Beiträge dazu entstanden im Rahmen eines Workshops zum Thema Journalistisches Schreiben vs. Wissenschaftliches Schreiben. Besonders gefreut haben wir uns über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen aus der ersten Runde. Die Soziologin Anna Schmedemann zum Beispiel analysiert am Beispiel der TV-Serien „Der Alte“ und „Tatort“, wie sich gesellschaftliche Veränderungen in Fernsehserien widerspiegeln. Kurz nach Erscheinen ihres Gastbeitrags im Dossier „Meine Forschung“ wurde sie von zwei Drehbuchautoren aus Berlin kontaktiert. Später erzählte sie uns, dass sie immer noch mit ihnen in Kontakt ist und sie dadurch einige interessante Einblicke bekam, die sie für ihre Dissertation verwenden konnte und die ihr sonst verborgen geblieben wären.

Seit dem Wintersemester 2012 können laufend Gastbeiträge eingereicht werden. Zur Unterstützung beim Verfassen dieser Texte bieten wir auch einmal im Semester einen Workshop mit der Journalistin Andrea Rödig an.

Wir freuen uns immer über die Forschung von unseren DoktorandInnen zu lesen.

Zum Abschluss

Wir sind immer wieder selber überrascht, wie junge WissenschafterInnen ihre Forschungsthemen kreativ und ansprechend präsentieren und freuen uns schon auf die nächsten Fotos und Beträge für das Dossier. Viele Initiativen des DoktorandInnenzentrums leben von engagierten DoktorandInnen und die Begegnungen und der Austausch mit diesen bereichert unsere Arbeit täglich.



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