Für ein Semester in Moskau studieren

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Foto: Julia am Roten Platz in Moskau, wo man das Pochen des Herzen Russlands spüren kann.

Julia Bürgmayr studierte mit dem NON-EU Student Exchange Programm der Uni Wien ein Semester in Moskau an der RGGU (Russischen Geisteswissenschaftlichen Humanitären Universität). Nachfolgend hat sie uns ein paar Fragen zu ihrem Aufenthalt beantwortet.

 

Warum hast du dir gerade dieses Land ausgesucht?

Dass ich Russland ausgesucht habe, lag auf der Hand, da ich Russisch studiere! Außerdem ist Russland ein höchst spannendes, interessantes Land, es fasziniert mich und reizt mich immer wieder, da es so vielfältig ist, man immer wieder etwas Neues entdeckt und in eine andere Kultur eintauchen kann.

 

Was ist der besondere Reiz an einem Non-EU Student Exchange Programm?

Das Programm bietet die Möglichkeit, in ein Land außerhalb der EU zu gehen, was sich als schwieriger gestaltet als innerhalb der EU. Es gilt mehr bürokratische und kulturelle Hürden zu überwinden und dabei ist das NON-EU Student Exchange Programm eine gute Unterstützung.

 

Wie gestaltet sich das Studentenleben in deinem Wahl-Land im Vergleich zu Österreich?

Was den Unterricht und die Universität betrifft, gibt es wesentliche Systemunterschiede. Das Studium in Russland ist ähnlicher einer FH, als einer Universität. Man ist einer Gruppe (vergleichbar mit einer Klasse) zugeteilt, mit der man gemeinsam Unterricht in verschiedensten Fächern hat, die fix vorgegeben sind und oft wenig in Zusammenhang mit dem eigentlichen Studienfach stehen. In den ersten zwei Uni-Jahren ist z.B. Sport ein verpflichtendes Unterrichtsfach.

 

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Foto: die RGGU, im Zentrum Moskaus.

Warum würdest du anderen Studierenden ein Non-EU Exchange Programm empfehlen?

Es bietet es die Möglichkeit in seinem Zielland zu studieren, eine andere Kultur kennenzulernen und viele unvergessliche Erfahrungen zu machen! Dabei ist das Programm sowohl eine finanzielle Unterstützung als auch bei den Formalitäten.

Kannst du deinen Auslandsaufenthalt in 2-3 Sätzen beschreiben?

Ich habe während meines Aufenthalts in Russland nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch unvergessliche Eindrücke der Kultur, der Mentalität und der verschiedensten Seiten dieses Landes gesammelt. Mein Auslandsaufenthalt hat mich persönlich weitergebildet, ich habe auch viel über mich selbst gelernt, da sich das Leben in einem anderen Land doch sehr von dem unterscheidet, wie ich es in Österreich gewöhnt war. Ich musste mit Situationen umgehen, die manchmal nicht verständlich oder unerwartet waren, und aus denen ich einiges lernen konnte. Ich habe viel erlebt, gesehen, wunderbare Bekanntschaften geschlossen und die Zeit ist wie im Flug vergangen.

 

Info: Studierende der Universität Wien können im Rahmen des Non-EU Student Exchange Programs ein bis zwei Semester an Partneruniversitäten in Nord- und Lateinamerika, Australien, Asien, Afrika, Russland oder Ukraine absolvieren. Voraussetzung ist, dass mit der gewünschten Gastuniversität ein Austauschabkommen besteht (gesamtuniversitär oder in der jeweiligen Studienrichtung) und dass Sie von der Universität Wien für einen Non-EU Student Exchange Studienaufenthalt nominiert werden. Mehr

Die nächsten Einreichfristen für das Programm sind am 06.11. und 20.11.

Aktuell: Die Universität Wien hat neue Partnerschaftsabkommen mit der Universidade São Paolo, der Universidade Federal Fluminense und der Universidade Estadual de Campinas in Brasilien abgeschlossen. Dies sind die ersten gesamtuniversitären Abkommen der Universität Wien mit brasilianischen Universitäten. Zum Bericht

 

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