Interventionsreihe: your story – her story – his story #uniwien2015

UPDATE vom 7. Mai 2015: Die Interventionsreihe #uniwien2015 findet am 12.5.und 15.5.2015 von 16 – 18 Uhr im Arkadenhof der Universität Wien statt.

Die Interventionsreihe #uniwien2015 von den Soziologinnen Cornelia Dlabaja und Carmen Keckeis befasst sich mit gegenwärtigen und historischen Biographien von ForscherInnen der Universität Wien und spielt diese in den öffentlichen Raum ein.

your story sujet

Ein moderner Blick auf die Geschichte der Uni Wien

Anlass der Interventionen bildet das 650-jährige Jubiläum des Gründungstags der Universität Wien.
Der musealisierten, kunsthistorischen Aufarbeitung der Geschichte der Universität, soll mit dem Projekt #uniwien2015 ein sozialwissenschaftlicher Blick gegenübergestellt werden, der in direktem räumlichen Bezug zur Universität steht.

Die Idee dahinter ist es: die historische Aufarbeitung der Geschichte der Universität um gegenwärtige Wissensproduktionen und Biographien von ForscherInnen, sowie deren persönlichen Geschichten zur Universität zu ergänzen und in den öffentlichen Raum einzuspielen.

ForscherInnen schreiben ihre Geschichten in den öffentlichen Raum

Unter dem Motto “your story – her story – his story” werden ForscherInnen eingeladen, anlässlich des Jubiläums der Universität Wien ihre Geschichten sowie persönlichen Forschungsbiographien, Bezüge und Erinnerungen in den öffentlichen Raum einzuschreiben, sowie mittels der mobilen Applikation Instagram auch auf digitaler Ebene.

Es werden Narrationen und gegenwärtige Forschungsbiographien von Master Studierenden des Instituts für Soziologie gesammelt. Insbesondere weibliche Vorbilder und Pionierinnen der Forschung werden ins Bild gesetzt, indem visuelle Repräsentationen von ForscherInnen, gemeinsam mit vorab mittels Interviews und Gesprächen gesammelten Narrationen, auf Postkarten transformiert werden.

Es treten verschiedene Arbeitswelten und Wissensbiographien unterschiedlicher AkteurInnen in den Vordergrund. Den Rahmen für die Inszenierung der Forschungsbiographien, Narrationen und Bezüge zur Universität bilden mobile Stellwände, sowie visuelle Interventionen im Eingangsbereich der Universität.

weibliche pionierinnen 1

Mittels der Interventionen im Stadtraum findet im Rahmen des Projekts #uniwien2015 eine Form des „re-writing history“ statt – weg von einer musealisierten, hin zu einer relationalen und auf die Akteure fokussierten Geschichtsschreibung. Die PassantInnen werden involviert mit den Fragen, wie stehe ich in Bezug zur Geschichte bzw. welches ist meine persönliche Geschichte zur Universität Wien?

Diese punktuellen und subjektiven Ausschnitte zur Wirklichkeit der Universität werden bei den Interventionen im öffentlichen Raum als Assoziationsrahmen genutzt, um weitere Geschichten von PassantInnen, Studierenden und ForscherInnen zu erfahren und diese in das Projekt einfließen zu lassen.

Geschichtsschreibung mittels Instagram

Auch auf digitaler Ebene des Stadtraums wird #uniwien2015 mittels der Verwendung der mobilen Applikation Instagram erweitert. Instagram ist eine mobile Applikation mit der persönlich aufgenommene Bilder zu Orten im Stadtraum geteilt werden können. Diese werden mit sogenannten hashtags unterlegt und Assoziationen und Geschichten über die Orte ausgetauscht.

#uniwien2015 wird mittels des digitalen Mediums verbreitet und dient als interaktives digitales Instrument zur Aktivierung und Involvierung. So können nicht nur in analoger Form subjektive Geschichten und Biografien gesammelt werden, sondern auch auf digitalem Weg. Es findet ein Instagram-Fotowettbewerb in Kooperation mit @igersaustria.at und @univienna statt. Igers Austria ist eine Community zur Vernetzung von Instagramern österreichweit.

 




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