Kulinarische Rundreise im Akademischen Viertel am 31. Oktober 2013
ungefähr 2 Minuten
Themen: Audimax , Essen , Lehrveranstaltungen , Lokale , Studierende , Studium

Kulinarische Rundreise im Akademischen Viertel

Wer kennt das nicht: eine Übung da, ein Seminar dort und dazwischen noch eine Vorlesung. So entspannt das Leben als StudentIn manchmal sein kann, so stressig ist es auch oft. Zwischendurch gibt es dabei aber auch immer wieder recht viel Zeit zu überbrücken. Besonders mühsam habe ich es immer empfunden, wenn sich die Fahrt nach Hause wieder einmal (und das ist meistens so) nicht auszahlt und das Audimax-Buffet restlos voll ist.

Da der Ist-Zustand also nicht sonderlich befriedigend war, habe ich mich einfach entschlossen, mit kleinen Spaziergängen die eigentlich doch recht vertraute Umgebung zu erkunden und nach Alternativen zum Fast-Food bei der Ubahnstation und den allseits bekannten Mensen zu suchen. Und wer hätte das gedacht – es gibt nicht nur die eine oder andere Möglichkeit, sich in den Lokalen in naher Umgebung die Zeit zu vertreiben, man kann auch seinen kulinarischen Horizont ein wenig erweitern.

Zu Beginn meiner Suche hat es mich meist in die Mensa des Afroasiatischen Instituts verschlagen. Mit der Zeit habe ich aber den Radius ein wenig erweitert und bin auf echte Unikate der Restaurantszene gestoßen. Als ich in einer längeren Pause über den Rooseveltplatz, vorbei an der Votivkirche, flaniert bin, durfte ich das Weltcafe entdecken. Zwar ist das sicherlich kein absoluter Geheimtipp mehr, ein Besuch zahlt sich aber dennoch aus: Hier kann man sich die Zeit mit Bio-Fairtrade-Kaffee, einer Trinkschokolade India, oder Hummus vertreiben. Da mir durch einige Auslandsaufenthalte das internationale Flair sehr behagt, habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt, und motiviert von diesem Erfolgserlebnis bin ich gleich, ein paar Meter weiter, ins nächste Lokal gestolpert. Von außen zwar nicht sehr einladend, findet man im Rice & Noodles aber diverse Soßenvariationen (von Curry bis Broccoli ist alles dabei) zu äußerst günstigen Preisen.

Dass Kontakte auf der Uni einfach essenziell sind, beweist mein nächster Tipp. Schon lange hatte ich von einer wahren Institution in Wien gehört, mein erster Besuch war aber eher durch Zufall geprägt. Auf dem Weg ins Weltcafe “entführte” mich eine Studienkollegin ins Deewan. Ebenso nur wenige Gehminuten vom Hauptgebäude entfernt findet man hier wirklich gutes pakistanisches Essen in Buffetform. Besonders ist, neben dem Geschmack und den netten Besitzern, aber das “Pay-as-you-wish”-Prinzip. Jeder Gast entscheidet selbst, wie viel er oder sie zahlen will und kann.

Mit einer etwas größeren kulinarischen Auswahl fällt es nicht sonderlich schwer, die nötige Energie für den stressigen Unialltag zu tanken und vielleicht auch den einen oder anderen netten Kontakt zu knüpfen.



FAQs zu Deutschkenntnissen, VWU Vorstudienlehrgang, Ergänzungsprüfungen und Zulassung an der Universität Wien

Jüngste Änderungen bei den Anerkennungen von Sprachzertifikaten (ÖSD, Goethe, etc.) für die Zulassung zur Universität Wien haben Fragen aufgeworfen. Wir haben die wichtigsten FAQs im Zusammenhang mit dem Anerkennungsprozess von Deutschkenntnissen und anderen fehlenden Kenntnissen hier gesammelt.   Brauche ich Deutschkenntnisse, um an der Uni Wien zugelassen zu werden? Ja, um an der Universität Wien … Continued


Erfahrungen mit dem Erweiterungscurriculum Naturwissenschaftliches Denken

Erweiterungscurricula (EC) und ihre Lehrveranstaltungen sind Angebote für alle Studierenden, die sie im Studienplan nutzen können.  Eines davon ist das EC Naturwissenschaftliches Denken. Es soll den Studierenden aus anderen Disziplinen Einblicke und Verständnis für grundlegende Gebiete und Methoden der Naturwissenschaften bieten. 2015 wurde es erstmals innerhalb eines Semesters durchgeführt. Inzwischen hat sich das Format bewährt, … Continued


Aus sieben wird acht: Matrikelnummern werden achtstellig

Am 12. Mai 2017 erweitert die Universität Wien die bestehenden Matrikelnummern aller Studierenden auf acht Ziffern. Ab diesem Zeitpunkt sind nur noch achtstellige Matrikelnummern gültig. Wir erklären, warum das passiert, was das genau heißt und welche Änderungen diese Umstellung mit sich bringt. Wieso werden die Matrikelnummern verändert? Bisher hatten Matrikelnummern sieben Stellen. Dieses Matrikelnummernsystem ist … Continued

9 Kommentare

  1. Das Yamm direkt gegenüber der Universität ist meiner Meinung nach eine großartige Adresse. Es ist wirklich nicht günstig, aber hat ein beeindruckend vielseitiges exotisches (vegan/vegetarisches) Buffet (also eher für den kleinen Hunger um etwas neues auszuprobieren anstatt nur um der Befriedigung des Lochs im Magen Willen).

  2. Der größte Wahnsinn ist es mMn, dass es am Campus außer dem Billa nichts Studentisches gibt. Tausende Studenten und kein billiges Café (oder Sandwichladen/Vollkornbäcker usw.) weit und breit.

    1. Ich kann dieses Manko nur bestätigen – und viele teilen meine Meinung: Am gesamten AKH Campus verdienen sich nur die diversen Bräus und Wirtshäuser dumm und dämlich- und es gibt keine Alternative, wie zB ein Studentencafe, ein Bistro mit ein paar Snacks (wie beispielsweise Lokal neben dem Aud Max). Wieviele Studenten können sich denn immer wieder den Besuch in einem Gasthaus leisten; außerdem herrscht dort keine Studentenatmosphäre, es ist zu laut und die Biertrinker rechts und links sind auch nicht gerade förderlich, wenn man ein Skriptum lesen will oder mit Kollegen eine Teamaufgabe besprechen will. Dafür gibt es am ganzen Campus KEINEN einzigen Platz.

  3. Ich mag das „cafe mittendrin“ von der vinzi-institution auf der währinger straße beim publizistik-institut :) mittagsmenü (supe+hauptspeise) um € 6,50 wobei der Reingewinn für den guten Zweck verwendet wird. Darüber hinaus gibts etwas ausgefallenere und abwechselungsreiche Leckereien :)

    1. Das Gagarin in der Garnisongasse ist definitiv studentisch und hat neben studi atmosphäre auch noch zahl was du dir leisten kannst und es dir wert ist prinzip

  4. Die Berichte zu den einzelnen Lokalen mit bissl Beschreibung etc. würden wohl gut zu yelp.at passen. Dort könnte man auch eine eigene StudentInnen-Liste führen, in der eben günstige, gute Lokale beschrieben werden.
    Da yelp von mehreren Personen gelesen wird, bietet das dann womöglich nicht nur StudentInnen, sondern auch anderen Menschen mit schmalem Geldbörserl eine gute Übersicht.

  5. zu „anna, du umschreibst damit also eigentlich nur: wenig und teuer essen?“
    Nein, im Fokus sollte stehen, dass es dort Buffet gibt, bei dem man selbst auswählen kann, was man will, und das sehr vielseitig ist und Gerichte enthält, die die wenigsten wohl gegessen haben. Den Preis wollte ich aber erwähnen, damit klar ist, dass es nicht für das tägliche Mittagessen geeignet ist, sondern eben, um es einmal oder ein paar mal anzusehen : )

  6. Ganz toll ist auch das äthiopische Restaurant in der Währingerstraße, wenn man von der Uni einfach ein Stück hinauf geht, findet man es auf der linken Straßenseite.
    Das Essen schmeckt wirklich gut, die Bedienung ist sehr freundlich und das Ambiente ist ebenfalls ganz toll. Preislich ist es auch leistbar ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top