am 10. Dezember 2015
ungefähr 3 Minuten
Themen: Projektmanagement , Studierende , Studierendenprojekt

Projektmanagement lernen – Ausstellung KUNSTSTÜCKE

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ für das Masterstudium Betriebswirtschaft arbeiten Yangyang, Sibel, Pinar, Haris, ÜP gemeinsam in einer 5er Gruppe an einem Projekt der youngCaritas – der Kunstausstellung KUNSTSTÜCKE, die vom 10.12.2015 bis 12.12.2015 im Künstlerhaus stattfinden wird. Yangyang Teng bloggt über ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und ihrem Projektziel.

Das Projekt – KUNSTSTÜCKE

In der Kunstausstellung werden Kunstwerke sowohl von renommierten zeitgenössischen KünstlerInnen als auch von Obdachlosen der Gruft verkauft. Der Erlös geht als Spende an Obdachloseneinrichtungen in Wien sowie an verschiedene aktuelle Projekte der Caritas. Mit diesem Projekt werden die GruftkünstlerInnen, sog. „Underground Artists“, in den Vordergrund gebracht und auch das Bewusstsein für die Obdachlosigkeit in Wien geschärft.

Das Projekt wurde von Sibel Gültekin und Pinar Akyildiz entdeckt und im Kurs als Projektidee vorgeschlagen. Der Rest von uns (Yangyang Teng, Haris Bakic und Ü.P.) fand dieses karitatives Eventflyer_kunst_stuecke_2015_web_final_0 sehr interessant und ist dazu gestiegen. Unser Auftraggeber ist Marko Zink, Mitarbeiter der youngCaritas Wien und selbst Künstler. Ende Oktober 2015 haben wir mit dem Projekt angefangen: als Vorbereitung haben wir über Obdachlosigkeit in Österreich recherchiert, ein Gespräch mit der Gruftleiterin geführt sowie am 12. November 2015 einen Malkurs der Obdachlosen in der Gruft besucht. Im Malkurs haben die Obdachlosen mit diversen Farben und Pinseln auf Leinwand, Papier oder Textil gemalt. Wir haben auch mit einigen Obdachlosen geredet und ihre Lebensgeschichten näher kennengelernt.

Die Projektarbeit

Für unsere Projektmappe haben wir folgende Dokumente erstellt:

  • Projektantrag
  • Projektauftrag
  • Stakeholderanalyse
  • Meilensteinliste
  • Risikoanalyse
  • Projektstrukturplan
  • Verantwortungsmatrix.

Diese Dokumente dienen zu einer besseren Planung des Projekts von Anfang bis Ende und einer klaren Aufgabenteilung zwischen den Teammitgliedern.

Die Kommunikation

Um eine größere Medienpräsenz zu bekommen haben wir verschiedene Printmedien telefonisch und per Email kontaktiert, sowie die offizielle Facebook-Eventseite in zahlreichen Facebook-Gruppen für StudentInnen, WienerInnen, EventbesucherInnen usw. geteilt. Wir haben auch die ausgedruckten Event-Flyer ausgeteilt. Um Interesse unter den Studierenden zu erwecken haben wir die ÖH kontaktiert und ein Gewinnspiel für StudentInnen ausgedacht – wer mit unserem speziellen Gewinnspiel-Flyer am Freitag, 11. Dezember zur Ausstellung kommt, hat die Chance, ein Kunstwerk von einem Gruftkünstler bzw. einer Gruftkünstlerin zu gewinnen!

… und weitere Aufgaben

Weiters haben wir die Aufgabe, die Ausstellung im Künstlerhaus auf- und abzubauen und zu betreuen. Für weitere Unterstützung haben wir freiwillige HelferInnen des actionPools von youngCaritas kontaktiert. Insgesamt haben sich 18 Freiwillige bei uns angemeldet; sie werden hauptsächlich beim Auf- und Abbau helfen sowie Getränke während der Ausstellung an BesucherInnen schenken. Eine Infoveranstaltung für freiwillige HelferInnen haben wir eine Woche vor dem Aufbau organisiert.

Beim Aufbau am Mittwoch, 9. Dezember haben wir zusammen mit dem youngCaritas Team und einige freiwillige Helferinnen Bilder ausgepackt, aufgehängt und etikettiert. Beim Abbau am Montag, 14. Dezember werden wir übriggebliebene Bilder herunternehmen und wiederverpacken. Während der ganzen Veranstaltung werden wir für eventuelle Fragen der BesucherInnen über die GruftkünstlerInnen und ihre Kunstwerke zur Verfügung stehen.

Heuer ist das erste Mal, dass die GruftkünstlerInnen in einem bedeutenden Rahmen (Künstlerhaus) gezeigt werden. Wir wünschen uns, so viele BesucherInnen wie möglich beim Event zu haben und einen möglichst hohen Erlös durch den Verkauf zu erzielen. Die schönen Bilder sind die perfekten Weihnachtsgeschenke und noch dazu hilft man benachteiligten Menschen in Österreich. Weitere Informationen zu den teilnehmenden KünstlerInnen sowie zum Event findet ihr hier.

Es war eine Herausforderung, regelmäßige Teamgespräche unter den 5 Teammitgliedern zu koordinieren und die vielen Dokumente für die Projektmappe rechtzeitig gemäß Zeitplan zu erstellen. Wir waren aber immer sehr motiviert und haben bis jetzt alles gut geschafft. Wir freuen uns auf die Eröffnung und wir hoffen, dass ihr uns bei der Kunstaustellung besuchen kommt!

(Von li nach re) Yangyang Teng, Sibel Gültekin, Pinar Akyildiz, Haris Bakic. Nicht im Bild: Ü.P.
(Von li nach re) Yangyang Teng, Sibel Gültekin, Pinar Akyildiz, Haris Bakic. Nicht im Bild: Ü.P.


Eindrücke einer Tutorin: Diskussionen gegen Vorurteile

Florence Klauda betreut als Tutorin gemeinsam mit ihren KollegInnen die große interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema Vorurteile in der Gesellschaft. In ihrem Blogbeitrag beschreibt sie ihre Eindrücke aus dem ersten Semester. Die Ringvorlesung mit Übung „Beiträge der Universität zum Abbau von Vorurteilen in unserer Gesellschaft“ war die größte Lehrveranstaltung, die ich bisher als Tutorin begleiten durfte … Continued


Rückblick Ringvorlesung: Strategien gegen Vorurteile

Univ.-Prof. Oliver Rathkolb ist Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte und Leiter der beliebten Ringvorlesung „Abbau von Vorurteilen in unserer Gesellschaft“. In diesem Blogbeitrag beschreibt er seine Erfahrungen aus dem letzten Semester und die zentralen Ergebnisse des interdisziplinären Formats.   Diese Vorlesung zur Diskussion über den Abbau von Vorurteilen war in mehrfacher Hinsicht ein Experiment. Im … Continued


Deutsch Lernen im Vorstudienlehrgang

Norbert Conti arbeitet seit 2016 beim OeAD*. Er kennt die Probleme und Fragestellungen von vielen Studierenden, die in Österreich studieren wollen und noch die entsprechenden Deutschkenntnisse nachweisen müssen. Für einen besseren Einblick und ein paar Fragen vorab zu klären, bloggt er über den Vorstudienlehrgang der Wiener Universitäten (VWU). * Die OeAD-GmbH ist die zentrale Servicestelle für … Continued

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top