am 9. März 2015
ungefähr 2 Minuten
Themen: Krimi , ORF , Rupert Henning , Tatort , Tatort Uni Wien

Tatort an der Uni Wien – Ein Hörsaal voller Krimifans

Hunderte Studierende sitzen still und aufmerksam in einem abgedunkelten Hörsaal? Da muss etwas Spannendes vor sich gehen. Genauso war es auch! Lediglich das Knuspern diverser Knabbereien, die als Goodies bereitgestellt waren, unterbrach hie und da die Stille beim Public Viewing des Tatort Uni Wien.

IMG_7957Es war ein voller Erfolg. Am 8. März fanden sich Tatort Fans im Hörsaalzentrum am Campus ein, um gemeinsam die Ausstrahlung der Krimi-Reihe, die diesmal unter anderem auch an der Universität gedreht wurde, zu verfolgen.

Vergangenes Jahr fanden die Dreharbeiten dazu statt. Bereits damals fand der Aufruf, StatistInnen könnten Teil des beliebten Tatort-Drehs werden, eine Riesenresonanz. Hunderte Die-Hard-Tatort Fans bewarben sich, einige Auserwählte durften schließlich am Set dabei sein.

Nachdem man die Folge abgedreht war, ging es bei uns an die Überlegung, wie man das ganze ensprechend würdigen könnte. Die Idee eines Public Viewing war rasch geboren. Die Planung begann.

IMG_7928Tickets wie warme Semmeln

Der ORF ermöglichte die Ausstrahlung des Tatort im universitären Rahmen im Hörsaalzentrum am Campus. Nachdem die Planung in die Endphase ging, waren alle gespannt, wie groß das Interesse bei den Studierenden sein würde.

Und es war überwältigend. Der Großteil der etwas mehr als 400 Tickets war innerhalb von wenigen Stunden weg. Ein paar Tage später wurde über unsere Facebook-Seite nochmal ein kleines Restcontingent vergeben. Das war innerhalb weniger Minuten weg.

Popcorn, Chips und ein unterhaltsames Quiz

Am Abend der Ausstrahlung füllte sich der Hörsaal schließlich zügig. Die als Goodies von uns gesponserten Knabbereien kamen großartig an, die Stiegl Ambulanz bot Getränke feil … alles was das Herz der zügig eintrudelnden Krimi-Fans begehrte.

Nach einer Bergrüßung durch die Vizerektorin Christa Schnabl und einer kleinen archäologischen Einleitung der Dekanin der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Claudia Theune-Vogt übernahm Rupert Henning die Moderation. Der Regisseur und Drehbuchautor dieses Tatort plauderte launig aus dem Nähkästchen, bevor er auf unterhaltsamste Weise unser Tatort-Quiz moderierte. Kleinere Antwortschwächen wurden vom Publikum wettgemacht, am Ende gab es ein paar glückliche PreisträgerInnen von Tatort-Goodies, der Hauptpreis war ein Besuch am Set des nächsten Tatort.

IMG_8104Spannung bis zum Schluss

Nach einer kurzen Pause verdunkelte sich schließlich der Hörsaal und los ging es mit Neuhauser, Krassnitzer und Co. Da war’s dann tatsächlich fast mucksmäuschenstill bei den Studierenden. Hie und da gab’s ein Kichern bei den StatistInnen, die am Set dabei waren, wenn sie sich tatsächlich auf der Leinwand erblickten. Und wie schon erwähnt, jede Menge Knistern und Knuspern und Rascheln von Chips und Co.

Unser Fazit: Ein sehr gelungener Abend. Aber wer der Täter war, verraten wir trotzdem nicht. :)



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