Mit dem KWA-Stipendium in die Olympiastadt Lausanne am 7. Oktober 2014
ungefähr 2 Minuten
Themen: Auslandsaufenthalt , Forschungsaufenthalt , KWA-Stipendium , Recherche , Studierende

Mit dem KWA-Stipendium in die Olympiastadt Lausanne

Dank Erhalts des Kurzfristigen Wissenschaftlichen Auslandsstipendiums (KWA) war es mir möglich, im Sommer 2014 im Zuge meiner Dissertation „Human Rights in Sport – Sport as a Human Right? The UN Declaration of Human Rights and its impact on the International Olympic Committee” vier Wochen am Olympic Studies Centre in Lausanne zu forschen.

Die Zusicherung des Stipendiums war für meine Dissertation von großer Wichtigkeit, denn ein mehrwöchiger Forschungsaufenthalt in der nicht gerade als preiswert bekannten Schweiz wäre für mich aus finanzieller Sicht ansonsten nicht möglich gewesen. Deshalb war mir schon zu Beginn meines Doktoratsstudiums klar, dass ich um ein sogenanntes KWA-Stipendium ansuchen würde. Denn nur so konnte ich die für meine Dissertation notwendige Grundlagenforschung in den Archiven des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne durchführen.

Olympische Flamme IOC
Olympisches Feuer

Im Mai diesen Jahres reichte ich daher die nötigen Bewerbungsunterlagen bei der Stipendienstelle an der Uni Wien ein, um bei Genehmigung meines Antrags meinen Forschungsaufenthalt im August in der Schweiz antreten zu können. Nach Erhalt des positiven Bescheids Mitte Juli ging dann alles ganz schnell, Züge und Unterkunft wurden gebucht und Anfang August brach ich auf in Richtung Genfer See, genauer gesagt nach Lausanne, den Hauptsitz der Modernen Olympischen Bewegung. In den Historical Archives of the Olympic Studies Centre konnte ich dann dank der hilfsbereiten MitarbeiterInnen vor Ort rasch und problemlos meine Arbeit aufnehmen. Das umfassende Material, mit dem ich versorgt wurde, ließ schon früh vermuten, dass mein Auslandsaufenthalt ein Erfolg sein würde.

Nach vier Wochen intensiver Forschungsarbeit konnte sich mein wissenschaftlicher Output durchaus sehen lassen: knapp 2.000 Fotos von diversen Dokumenten und relevanter Literatur sowie über 5,5 Gigabyte an pdf-Dateien standen quantitativ zu Buche. Eine Fülle an Material, das den wissenschaftlichen Grundstock für die weitere Arbeit an meiner Dissertation bildet.

Ohne die Unterstützung durch das KWA-Stipendium wären diese vier arbeitsintensiven Forschungswochen in dieser Form für mich sicherlich nicht möglich gewesen.

Mag. Michael Reiter, Bakk.

Doktoratsstudent Geschichte

Institut für Geschichte

Info: Kurzfristige Auslandsstipendien (KWA)

Wenn im Rahmen des Diplom-/Master-/Doktorats- oder PhD-Studiums  wissenschaftliche Arbeiten im Ausland (Laborarbeiten, Feldforschungen, Arbeiten in Archiven, Bibliotheken, wissenschaftlichen Sammlungen etc.) sowie fachspezifische Kurse im Ausland zum Erlernen wissenschaftlicher Methoden unbedingt erforderlich sind,  kann man sich um ein KWA-Stipendium bewerben.

Mindestens 2 Wochen, max. 3 Monate.

700 Euro pro Monat für DiplomandInnen/Master-Studierende,

900 Euro pro Monat für DissertantInnen/PhD-Studierende

Aktuelle Einreichfrist: 15. Oktober.

https://international.univie.ac.at/graduate-students/kurzfristige-auslandsstipendien-kwa/


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