am 29. Mai 2015
ungefähr 2 Minuten
Themen: Filmfestival , Forschende , My Personal University

My Personal University – Ein Videoprojekt

Ein Videochannel – entstanden aus einer praktischen Übung zur Videoproduktion am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Holger Reichert war als Lehrveranstaltungsleiter für die Konzeption und Umsetzung des Projekts verantwortlich.

Anlässlich des 650-Jahr-Jubiläums der Universität Wien produzierten Studierende im Laufe von zwei Semestern spannende, informative, kurzweilige, intelligente, kreative … immer aber auch persönliche, kurze Videoclips. In ihrer Gesamtheit dokumentieren die Clips Besonderheiten, Aktivitäten und Leistungen der Universität Wien aus der Sicht von Menschen im Umfeld der Universität.

Die Portraitserie My Personal University entsteht somit aus einzelnen Mikrodramen. Jedes für sich bedeutend, in der Masse aber zeigt sie mehr als die Summe der einzelnen Clips: Sie lenkt das Augenmerk auf das Grosse und Ganze, auf Zusammenhänge, auf Sichtweisen und somit immer auch auf das Gesamtumfeld Universität Wien.

Möglich war alles: Die Studierenden waren aufgefordert, die Besonderheiten und Eigenarten, die Höhepunkte wie die Tiefpunkte, die offensichtlichen wie die versteckten Orte und Begebenheiten unserer gemeinsamen Universität zu suchen und zu finden, um sie anschließend filmisch zu dokumentieren und festzuhalten. Von den ganz persönlichen, verborgenen Lieblingsplätzen bis zu den bahnbrechenden wissenschaftlichen Experimenten, von den kilometerlangen Gängen und Regalreihen der Bibliothek bis zu den kulinarischen Untiefen eines Unibuffets, von den Organisationsstrukturen einer Institution in der Größe einer gar nicht so kleinen Kleinstadt bis zu den politisch aktiven Splitergruppen, von dem was Forschung und Lehre ausmacht bis zu den Zeitungsverkäufern und Obdachlosen vor und in den Gebäuden. Was bedeutet die Universität Wien für die vielen zehntausenden an Menschen und was bewegt sie? Nicht als strukturierte oder – wenn man so will – unstrukturierte Masse, sondern als persönliche Individuen, die täglich einen Großteil ihrer Zeit hier verbringen, die hier arbeiten, leben, studieren. Insofern ist der Titel der Lehrveranstaltung „My Personal University“ durchaus Programm.

Entstanden sind nun an die knapp 50 kurzweilige Interviews, dokumentarische Clips und Portraits über Studierende und MitarbeiterInnen der Universität Wien sowie über Menschen und Institutionen in deren unmittelbaren Umfeld.

Sämtliche Konzepte (Idee, Drehbuch, Schnittkonzepts etc.) wurden in kleinen Produktionsteams entwickelt, die Aufnahmen mit eigenen oder mit den am Institut für Theater- Film und Medienwissenschaft vorhandenen Videokameras gefilmt und dieses Videomaterial schließlich im digitalen Schnittstudio nachbearbeitet, vertont und betitelt. Die besten Beiträge werden nun im Rahmen des 650-Jahr-Jubiläums auf einem eigenen Videoportal veröffentlicht. Zudem laufen 8 ausgewählte Beiträge als Vorfilme beim Filmfestival Science Fictions vom 15. bis 18. Juni 2015 im Arkadenhof der Universität Wien. Hier kann man die Videos bereits jetzt anschauen:


Bereits vom 8. bis 11. Juni findet ein weiteres Filmfestival am Campus der Universität Wien statt. Zum Thema Menschrechte und deren Darstellung im Film gibt es hier mehr Informationen.



Europa eint, Menschenwürde zu verteidigen

Uni:docs Fellow Maike Cram bloggt zur Semesterfrage „Was eint Europa?“. Die Menschenwürde bezeichnet die Philosophin dabei als das solide Fundament der Europäischen Union. Sie argumentiert für eine verstärkte Wahrnehmung von ausgeschlossenen Gruppen und die Anerkennung ihrer Menschenwürde.


Wie ländliche Regionen (wieder) attraktiv für junge Menschen werden können

Martina Schorn ist seit 2017 am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien als uni:docs fellow tätig und forscht dort zum Thema „Jugendorientierte Regionalentwicklung“. In ihrem #univie Blogbeitrag schreibt sie über die Gründe für die Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Gebieten und wie Jugendmigration (trotzdem) neue Perspektiven auf Regionalentwicklung eröffnen kann.


Future World of work: Wie wir arbeiten wollen

Wirtschaftswissenschafterin Veronika Keuschnigg war mit ihrer Masterarbeit an der Studie „Future World of work: What nowadays students want“ beteiligt. Am #univie Blog schreibt sie über die durchaus überraschenden Ergebnisse der Studie, die auch am 24. Oktober an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften präsentiert werden.

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