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Vier Tipps zum Umgang mit unsicheren Situationen am 18. Mai 2020
ungefähr 2 Minuten
Themen: home-learning

Vier Tipps zum Umgang mit unsicheren Situationen

Das Semester verläuft vermutlich momentan anders, als ihr es geplant hattet: Im home-learning werden Prüfungen online abgehalten und Lehrveranstaltungen finden via Videochat statt. Die aktuelle Situation stellt eine Ausnahmesituation dar, die viele Unsicherheiten mit sich bringt. Das Center for Teaching and Learning (CTL) der Universität Wien gibt vier Tipps für den Umgang mit diesen unsicheren Situationen.

Tipp 1: Geht der aktuellen Situation nicht aus dem Weg.

Auch wenn es vielleicht schwer erscheint, solltet ihr jetzt keine Prüfungen verschieben oder gar das Studium unterbrechen. Nur durch „den Sprung ins kalte Wasser“ könnt ihr jetzt wertvolle Handlungserfahrungen aufbauen, die nachweislich das Selbstvertrauen steigern und dazu führen können, dass ihr in Zukunft noch besser mit dieser (oder einer ähnlichen) Situation umgehen könnt. Natürlich steht ihr damit nicht alleine da – die Universität Wien unterstützt euch online mit einem breitgefächerten Informationsangebot zum home-learning.

 

Tipp 2: Tauscht euch regelmäßig mit Studienkolleg*innen, Freund*innen und/oder Familienmitgliedern über die aktuelle Situation aus.

Gerade jetzt kann es hilfreich sein, sich mit Personen auszutauschen, die sozusagen „im selben Boot sitzen“. Eine Online-Gruppe mit Studienkolleg*innen ermöglicht es euch etwa, sich über Unklarheiten auszutauschen und sich gegenseitig den Rücken zu stärken. Auch ein regelmäßiger Austausch mit Familie und/oder Freund*innen kann einen positiven Einfluss auf eure Entscheidungssicherheit und euer Wohlbefinden in unsicheren Situationen haben.

 

Tipp 3: Fokussiert euch auf Dinge, die ihr beeinflussen könnt.

Es gibt Dinge, die ihr in der aktuellen Situation nicht beeinflussen können, wie z.B. die Dauer der Krise oder das Öffnen der Universitäten. Der starke Fokus auf das (für euch) Unveränderbare kann aber zu negativen Gefühlen führen. Versucht daher gezielt, euch auf die Dinge zu fokussieren, die ihr beeinflussen könnt. In Bezug auf euer Studium bedeutet das, Tätigkeiten nachzugehen, die ihr momentan absolvieren könnt. Beispielsweise könntet ihr euch jetzt auf Seminararbeiten oder andere Aufgaben konzentrieren, denen ihr auch im home-learning gut nachgehen könnt. Unser Blog hat dazu viele Tipps fürs home-learning.

 

Tipp 4: Greift auf Unterstützungsangebote zurück.

  • Bei Fragen zu einer konkreten Lehrveranstaltung bzw. Prüfung wendet ihr euch am besten an die jeweilige Lehrveranstaltungsleitung.
  • Bei studienspezifischen Belangen könnt ihr euch an die StudienServiceStelle (SSS) oder das StudienServiceCenter (SSC) eures Studiengangs wenden.
  • Allgemeine Informationen zur Studienorganisation bietet das Studienservice- und Lehrwesen: univie.ac.at/studieren bzw. slw.univie.ac.at/kontakt.
  • Bei studienbezogenen und persönlichen Problemen aller Art könnt ihr euch auch an die psychologische Studierendenberatung wenden: studierendenberatung.at

Berufliche Pläne in unsicheren Zeiten

Die gebürtige Polin und Uni-Wien-Alumna Karolina Niziolek sieht sich mit einer anderen Erstsprache bei der Jobsuche im Nachteil. Im Blogbeitrag erzählt Karolina, wie sie im Austausch mit ihrer Mentorin ihren Berufswunsch klären konnte.


Leichter lernen #7: (Abschluss-)Arbeiten schreiben

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