Studienalltag in Zeiten von COVID-19 – „eine Herausforderung!“

„Dieses Sommersemester wollte ich eigentlich so richtig durchstarten, mein Geographiestudium abschließen und in meinem zweiten Lehramtfach, Englisch, so einiges weiterbringen. Die Motivation und der Wille für dieses Sommersemester waren groß, umso größer dann die Enttäuschung, als mit COVID-19 alles anders kam.

Doch mittlerweile habe ich es geschafft, meine Tage und Wochen im home-learning zu strukturieren und die Umstellung der Lehre hat zum großen Teil problemfrei funktioniert. Eines meiner Seminare behandelt den Themenbereich Global Public Health and Pandemics. Dieses Seminar habe ich schon vor COVID-19 besonders ansprechend gefunden. Im home-learning haben wir (Studierende und Lehrende) uns mittels Collaborate wöchentlich wie gewohnt getroffen oder zumindest gehört. Wir haben sogar ein Videoprojekt zum Thema Spanische Grippe und Erster Weltkrieg umgesetzt – diese Gruppenarbeit hat, obwohl wir einander nie „gesehen“ haben, super funktioniert; mit digitalen Tools und viel Geduld haben wir uns im Team koordiniert. Dass ich mich jedoch mit vergangenen Pandemien beschäftige, währenddessen ich zuhause aufgrund einer aktuellen Pandemie im Lockdown verharre, war dann teilweise schon etwas makaber. Ich hatte nie Panik oder Angst, gehamstert habe ich nur einmal, Klopapier ging mir nie aus und verhungert bin ich auch nicht. Vielleicht hat mich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Pandemien beruhigt, dadurch kann ich die derzeitige Situation realistischer und etwas objektiver betrachten.

Das „Corona Semester“ hat Vor- und Nachteile mit sich gebracht. Ich genieße es, mir die Arbeit nach meinem Belieben einteilen zu können, ich bin freier, flexibler und habe seit Jahren nicht mehr so viele Sonnenstunden im Freien genossen. Andererseits habe ich – gerade in den ersten Wochen – eine zusätzliche psychische Belastung verspürt: das Eingeengtsein in der Stadt, die verschwimmenden Grenzen zwischen Studium und Freizeit, so gut wie keine sozialen Kontakte. In dieser Situation den normalen Studienalltag zu meistern, war und ist durchaus eine Herausforderung. Meine Ziele für dieses Semester werde ich aber trotzdem erreichen und ich habe viel dazugelernt – für mein Studium und für das Leben.“ – Theresia Obereder

Theresia studiert Geographie/Wirtschaftskunde und Englisch auf Lehramt an der Universität Wien.


„Zugegeben: Es war ein nicht ganz so geradliniger Weg, der mich zu meinem Masterprogramm Science-Technology-Society geführt hat. Dabei hat es mir als Kind aus einem „nicht-Akademiker*innenhaushalt“ vor allem geholfen, dass ich ohne die Hürden eines Aufnahmeverfahrens verschiedene Studienmöglichkeiten ausprobieren konnte. Bereits ein Jahr vor meiner Matura hatte ich den Ausbildungsvertrag für ein Duales Bachelorstudium der … Continued

[ weiterlesen ]

„Mein Weg auf der Universität Wien war zu Beginn alles andere als geradlinig, eine Tatsache, mit der vielleicht so mancher sympathisieren kann. Ich musste mehrmals das Studium wechseln und Lehrveranstaltungen aus verschiedensten Studienrichtungen besuchen, bis ich letztendlich meine „Heimat“ an der Fakultät für Informatik fand. Ohne Vorkenntnisse, aber mit großem Interesse und Leidenschaft für die … Continued

[ weiterlesen ]

„Für die meisten meiner Kolleg*innen war der Karriereweg nach dem Pharmaziestudium mit der Ausbildung zur Apotheker*in klar vorgegeben. Für mich ergab sich aber die Möglichkeit, während meines Diplomstudiums an der Universität Wien mithilfe der Auslandsstipendien Non-EU Student Exchange Program und ERASMUS über das „klassische“ Berufsbild hinauszuschauen. An der University of Ottawa bekam ich einen Einblick … Continued

[ weiterlesen ]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top