Mit Sportwissenschaft durch Europa

Eigentlich bin ich Student der Sportwissenschaft am Universitätssportzentrum Wien, zuvor Absolvent des Kollegs für Fotografie und Audiovisuelle Medien an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt. Viele Leute meinen, dass diese Kombi gar nicht schlüssig ist, für mich ist das ganz einfach: Sowohl in der Kunst als auch im Sport sehe ich Freiräume, bei denen ich volle Entscheidungsfreiheit habe, auf Wünsche und aktuelle Regungen eingehen, Erfahrungen sammeln kann und im Endeffekt über mich selbst hinauswachsen möchte.

Und dann kam da der Anruf meines besten Freundes: „Hey, was machst du Anfang Oktober? Hast du Lust eine Woche lang einen gratis Workshop in Polen zu besuchen?“ Natürlich konnte ich so eine Möglichkeit nicht auslassen! Schwupsdiwups waren wir gemeinsam in Danzig und durften bei einem Trainingskurs zum Thema non violent communication dabei sein. Nach dieser, in jeder Hinsicht großartigen Erfahrung wollte ich nur eines: an einem zweiten Projekt teilnehmen, um danach an einem dritten teilnehmen zu können. Ich war total inspiriert! Und außerdem hatte ich nach einer Woche neue Freunde aus etlichen Ländern der EU!

Diese Erasmus + Trainingskurse haben mich viel im Bereich der interkulturellen Kommunikation gelehrt und mich nun auch zum größten Projekt seiner Art in Europa: ROOF – ROUTES OF OUR FUTURE gebracht, darf ich koordinieren. Dabei radeln die TeilnehmerInnen über den Fleckerlteppich Europa, lassen die Solidarität der unterschiedlichsten Kulturen hochleben, weisen auf die Achtsamkeit mit der Natur hin und rufen auch zur Teilnahme an der EU-Wahl auf.

Das Schöne bei ROOF ist das Zusammenwirken vieler junger Menschen in einem sportlichen Kontext. In Gemeinschaft kommt man an seine Grenzen und lernt seine Mitmenschen auf spezielle Art kennen. Sport spiegelt Strukturen der Gesellschaft wider und ich denke, dass durch dessen Ausübung ein nationenübergreifendes Gefühl des Zusammenhalts gestärkt werden kann. Dieses Zusammenwirken junger Menschen in Europa möchte ich stärken und so den interkulturellen Austausch im Umfeld des Sports vorantreiben.

Liam Strasser studiert Sportwissenschaft an der Universität Wien.

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