„Positives für die Uni der Zukunft“

„Dass ich irgendwann Tutorien in Pyjama und Hausschuhen von Zuhause aus halten würde, hätte ich mir vor wenigen Monaten wohl kaum träumen lassen. Als ich vor zwei Jahren gefragt wurde, ob ich als Tutorin für eine Einführungsveranstaltung (STEOP) arbeiten möchte, hat sich mein Unileben um 180° gedreht.

Bei meinem Studienbeginn in Internationaler Betriebswirtschaftslehre beunruhigten mich als Realgymnasiastin mit eher mathematisch-naturwissenschaftlichem Vorwissen Fächer wie Buchhaltung und Kostenrechnung ganz schön – die Erstis von heute stehen zusätzlich ganz neuen Herausforderungen gegenüber. Zu Zeiten von Corona fehlt ihnen oft der persönliche Kontakt zu Professor*innen und anderen Studierenden. Dadurch häufen sich die Fragen natürlich, weshalb mein E-Mail-Account regelmäßig aus allen Nähten platzt. Die Erinnerung an meine eigene Unsicherheit in den ersten Studienmonaten macht es für mich zu einer überaus erfüllenden Aufgabe, den einen oder anderen Zweifel beiseite räumen zu können. Auch der Versuch einer möglichst studierendenfreundlichen Umgestaltung der Vorlesung bringt auf jeden Fall Abwechslung in meinen Arbeitsalltag im Home-Office – bereitet aber auch immer wieder Kopfzerbrechen.

Natürlich ist auch mein eigenes Unileben nicht unberührt von Corona geblieben. Inzwischen bin ich im dritten Master-Semester BWL und beginne demnächst ergänzend den neuen Studiengang Business Analytics, der spannende aktuelle Themen rund um Big Data abdeckt. Mein Couch-Büro habe ich hierfür bereits aufgerüstet – Skype und Zoom sind fix installiert und immer mehr neue Tools kommen dazu.  Die Kaffeepause mit Mitstudierenden zwischen den Vorlesungen fehlt mir schon, stattdessen gibt es jetzt halt Kaffee mit meinen Mitbewohnern in der Küche.

Und klar – dass die Tutorien wieder im Hörsaal stattfinden können wäre schon wünschenswert. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass die Umstellung auf flexiblere Unterrichtsmethoden auch einiges Positives für die Uni der Zukunft mit sich bringen wird.“ – Rebekka Prader

Rebekka studiert Betriebswirtschaftslehre und Business Analytics an der Universität Wien.

PS: Aktuelle Informationen zum Semester findet ihr hier: studieren.univie.ac.at/lernen-pruefen/ 


„Schon von klein auf faszinierten mich alle Lebewesen, die ich im Garten, Wald oder am Straßenrand finden konnte. Ich wusste schon immer: mein Traumberuf ist es, Naturwissenschafter zu werden. Während meiner AHS-Ausbildung wurde dies nur noch weiter vertieft, als mir die detaillierten Prozesse in den Zellen unseres Körpers, Genetik und die Biodiversität unseres Planeten nähergebracht … Continued

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„Mein Antrieb war schon immer Menschen helfen zu wollen. Das hat mich ursprünglich auch motiviert Psychologie zu studieren. Das Projekt „Mein Weg“ ist nun eine wunderbare Möglichkeit mich einzubringen und einen sinnvollen sowie wertvollen Beitrag zu leisten. Bei diesem Projekt werden Masterstudierende der Bildungswissenschaften und der Psychologie zu Mentor*innen ausgebildet, die anhand des evidenzbasierten Manuals … Continued

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„Publizistik… da geht es um Journalismus, richtig? Wirst du der nächste Armin Wolf?“ habe ich nicht selten gehört, als ich von meinem Masterstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien berichtete. Wie in vielen Geistes- und Sozialwissenschaften verbinden die meisten mit der Bezeichnung des Faches eine Ausbildung zum Berufspraktiker, an „echte“ Wissenschaft denken nur … Continued

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