Mein Zauberwort lautet Interdisziplinarität

„Unentschlossenheit war immer mein größter Feind. An der Universität Wien konnte ich meine Schwächen in Stärken umwandeln. Ich heiße Ludmila Peterková, komme aus der Slowakei, bin aber russischen Ursprungs und somit zweisprachig aufgewachsen. Mit Sprachen hatte ich nicht nur zu Hause zu tun, sondern fand sie auch als Schulfach spannend – so wie eigentlich fast alle Fächer, vor allem aber Biologie und Physik.

Nach der Matura entschied ich mich für das Studium der Transkulturellen Kommunikation an der Universität Wien. Es war für mich eine große Herausforderung, in einer Fremdsprache zwei weitere Sprachen zu studieren, ein anstrengendes, aber interessantes Unterfangen. Nach einem Jahr habe ich es sogar bis zum Leistungsstipendium geschafft, wofür ich unglaublich dankbar bin. In diesem Moment schien alles in Ordnung zu sein – die perfekte Zeit für meine unentschlossene Seele, auf sich aufmerksam zu machen.

Es gab nämlich ein gewisses ABER in der ganzen Sache: Mir fehlten die naturwissenschaftlichen Fächer, die ich noch aus der Schule kannte. Dieses Problem löste ich dann mit einem Blick auf die fette Liste an interessanten Studien, die man an der Universität Wien studieren kann. Ich entschied mich für Biologie. Was nach einer scheinbar unvereinbaren Kombination mit Transkultureller Kommunikation klingt, wurde zur tagtäglichen Realität. Das Ersti-Feeling wiederholte sich, inklusive Stressphase vor STEOPs, Definitionenüberflutung und jede Menge bekritzelte Zettel. Seitdem ist ein Jahr vergangen und jetzt studiere ich Biologie und Transkulturelle Kommunikation, beides im Bachelor.

Zu viel Textanalyse? Kein Problem, Genetikübungen bieten Abwechslung. Ganz gleich ob an einer molekularbiologischen Konferenz zu dolmetschen oder als molekularbiologische Forscherin in einem multikulturellen Team zu arbeiten, schon einmal erworbene Kompetenzen werden nicht verloren gehen und mir in meinem künftigen Beruf ganz bestimmt dienlich sein. Mein Zauberwort lautet Interdisziplinarität.“ – Ludmila Peterková

Ludmila Peterková studiert Transkulturelle Kommunikation und Biologie an der Universität Wien.


“My educational journey into Cognitive Science shattered beliefs and made me stumble into a crisis about what science even is. But ultimately, my Master’s degree in Cognitive Science was the most rewarding experience I could have wished for and fundamentally reconceptualized how I see the world. I was already reading books on cognitive psychology during … Continued

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„Zugegeben: Es war ein nicht ganz so geradliniger Weg, der mich zu meinem Masterprogramm Science-Technology-Society geführt hat. Dabei hat es mir als Kind aus einem „nicht-Akademiker*innenhaushalt“ vor allem geholfen, dass ich ohne die Hürden eines Aufnahmeverfahrens verschiedene Studienmöglichkeiten ausprobieren konnte. Bereits ein Jahr vor meiner Matura hatte ich den Ausbildungsvertrag für ein Duales Bachelorstudium der … Continued

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„Mein Weg auf der Universität Wien war zu Beginn alles andere als geradlinig, eine Tatsache, mit der vielleicht so mancher sympathisieren kann. Ich musste mehrmals das Studium wechseln und Lehrveranstaltungen aus verschiedensten Studienrichtungen besuchen, bis ich letztendlich meine „Heimat“ an der Fakultät für Informatik fand. Ohne Vorkenntnisse, aber mit großem Interesse und Leidenschaft für die … Continued

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