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am 18. Mai 2022
ungefähr 2 Minuten

Recht Engagiert – Rechtswissenschaft trifft Zivilgesellschaft

Alternativer Berufsinfotag RECHT ENGAGIERT 27.5.2022 – RECHT und UMWELT: eine Frage der Haltung.


Unser Haus brennt.
Was kann ich tun? Den Brand löschen oder doch lieber den Kopf in den Sand stecken? Und vor allem: was dient in einer globalisierten Welt als geeignetes Löschwerkzeug? Dieser Frage wollen das Forum kritischer Jurist:innen und die FV Jus Wien im Rahmen des alternativen Berufsinfotages Recht Engagiert am 27.5.2022 von 11°°- 19°° Uhr am Juridicum Wien gemeinsam mit Studierenden und erfahrenen Jurist:innen nachgehen.

Das Programm

Von 11°°-16°° Uhr können Studierende und Absolvent:innen auf der Messe in der Aula des Juridicums mit vielen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen, die sich in ihrem beruflichen Leben gesellschaftspolitischen Herausforderungen stellen, ins Gespräch kommen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf jene gesellschaftlichen Bereiche zu lenken, die der Menschheit ein gutes Überleben in der Zukunft zu sichern. Zu Gast sind Organisationen wie Greenpeace, Ökobüro, FIAN, Verein Neustart, Ehe ohne Grenzen, ZARA, Helping Hands, Amnesty International, Caritas uvm.

Am Nachmittag findet von 14°°-16°° Uhr ein Vortrag zum Thema „Rechtssubjektivität der Natur und indigenes Wissen“ statt. Hier wird die Frage gestellt, ob andere juristische Konzepte der Rechtssubjektivität als Instrument des Umweltschutzes geeignet sind und was von anderen Wissensstrukturen gelernt werden kann.

Von 17°°-19°° Uhr findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Öffentliches Interesse, Zivilgesellschaft und Umweltschutz“ statt. Expert:innen aus den Bereichen Umweltpsychologie, Ökologie und Recht, sowie Aktivist:innen diskutieren hier unterschiedliche Aspekte einer notwendigen sozialökologischen Transformation und ihrer Herausforderungen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Verflechtungen von rechtlichen Handlungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Notwendigkeiten.

Mut für Neues

Im Sinne von Umweltschutz und Generationengerechtigkeit sind wir der Überzeugung, dass es mutige rechtliche Rahmenbedingungen braucht. Große gesellschaftliche Veränderungen brauchen eine fundierte politische und wissenschaftliche Auseinandersetzung. Nur so kann ein tragfähiger Konsens hergestellt werden, der schließlich in die Form des Rechts gegossen werden kann. Jurist:innen spielen sowohl im Prozess der Aushandlung des Rechts, als auch im Bereich der Rechtsanwendung eine überwältigende Rolle. In diesem Sinne beeinflusst unsere Haltung als Jurist:innen die Lebenswirklichkeit und es ist eine Notwendigkeit, dass wir uns dieser wichtigen gesellschaftlichen Rolle bewusst werden und diese wahrnehmen.

Studierende und Absolvent:innen aller Studienrichtungen und Universitäten sind herzlich eingeladen, unseren alternativen Berufsinfotag zu besuchen und mitzudiskutieren. Schließlich wollen wir alle gemeinsam über die Rolle des Rechts nachdenken und zivilgesellschaftliches Engagement fördern.

Das Projekt wird von ÖH Wien und Bundes ÖH sowie dem Dekanat des Juridicums unterstützt. Der Eintritt ist frei und es ist keine Anmeldung erforderlich.




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